Herbstcamping & Genuss – wenn Camping richtig gemütlich wird.

Veröffentlicht am 3. Oktober 2026 um 12:00

Herbstcamping & Genuss 

Von CamperSchildi

Der Sommer ist vorbei, die Tage werden langsam kürzer und morgens liegt vielleicht schon der erste Nebel über den Wiesen. Die Bäume färben sich gelb, orange und rot und die Sonne steht schon etwas tiefer am Himmel.

Für viele bedeutet das: Die Campingsaison geht langsam zu Ende.

Für mich bedeutet es eher: Jetzt beginnt eine ganz besondere Zeit.

Denn Camping im Herbst hat seinen eigenen Reiz. Es wird ruhiger und entspannter. Und wenn dann noch gutes Essen, regionale Spezialitäten und vielleicht das eine oder andere Gläschen Wein dazukommen, ist ein schöner Herbsttag fast perfekt.

Die Natur zeigt noch einmal, was sie kann 🍁

Ich mag diese Tage, an denen morgens noch etwas Nebel über der Landschaft liegt und ein paar Stunden später die Herbstsonne herauskommt.

Dann heißt es: Jacke an, Schuhe geschnürt und raus.

Gerade im Herbst macht mir das Wandern besonders viel Spaß. Das Laub raschelt unter den Füßen, die Wälder verändern ihre Farben und überall gibt es etwas zu entdecken.

Dafür braucht es gar keine große Tour. Eine kleine Wanderung rund um den Campingplatz, ein Spaziergang durch die Weinberge oder ein Weg entlang eines Flusses kann vollkommen ausreichen.

Es geht nicht darum, möglichst viele Kilometer zu schaffen. Viel schöner ist es, sich Zeit zu nehmen, die klare Luft zu genießen und zwischendurch einfach einmal stehen zu bleiben.

Und danach?

Zurück zum Camper. Kaffee an. Füße hoch.

Herrlich. ☕🐢

Herbstcamping & Genuss – das gehört einfach zusammen

Was wäre ein schöner Herbsttag ohne etwas Leckeres?

Gerade jetzt gibt es in vielen Regionen Deutschlands kulinarisch besonders viel zu entdecken.

In den Weinregionen beginnt eine wunderbare Zeit. Federweißer und Zwiebelkuchen gehören vielerorts zum Herbst genauso dazu wie Wein, kleine Feste oder die gemütliche Einkehr beim Winzer.

Anderswo dreht sich jetzt vieles um Kürbis, Pilze, Äpfel, Kartoffeln oder andere saisonale Spezialitäten.

Wer mit Wohnmobil, Wohnwagen oder Zelt unterwegs ist, kann solche Besonderheiten wunderbar entdecken. Vielleicht findet man unterwegs einen kleinen Hofladen, einen Wochenmarkt, eine Gastwirtschaft oder ein Café, an dem man sonst einfach vorbeigefahren wäre.

Manchmal sind es gerade diese ungeplanten Entdeckungen, die einen Campingausflug besonders machen.

Eine Region darf man auch schmecken 🍇

Camping bedeutet für mich nicht nur, irgendwo einen Stellplatz zu finden und dort zu übernachten.

Wenn ich unterwegs bin, möchte ich wissen, was die Gegend ausmacht. Dazu gehören die Landschaft, die Menschen und natürlich auch die Küche.

Warum also nicht einmal auf einem Wochenmarkt einkaufen und am Abend etwas Typisches am Camper zubereiten? Oder nach einer Wanderung einkehren und ein Gericht bestellen, das man zu Hause vielleicht gar nicht kennt?

So wird aus einem Campingwochenende ganz schnell eine kleine Genussreise.

Und ganz nebenbei lernt man seinen Urlaubsort von einer anderen Seite kennen.

Ein bisschen langsamer darf es sein

Vielleicht ist genau das der große Unterschied zum Camping im Hochsommer.

Im Herbst muss nicht mehr alles passieren.

Man muss nicht morgens um acht Uhr schon los, um möglichst viel vom Tag zu haben. Man darf auch einfach einmal etwas länger sitzen bleiben.

Der erste Kaffee am Morgen schmeckt schließlich auch dann, wenn draußen nur acht Grad sind. Vielleicht sogar besonders gut. 

Und was steht danach auf dem Programm?

Vielleicht eine Wanderung, ein Bummel durch den nächsten Ort oder einfach eine kleine Runde ohne festes Ziel.

Und wenn das Wetter einmal nicht mitspielt?

Auch Regentropfen auf dem Dach können entspannend sein – solange man auf der richtigen Seite des Daches sitzt. 

Wenn es abends wieder gemütlich wird

Im Herbst werden die Abende früher dunkel und natürlich auch kühler.

Aber genau das gehört dazu.

Nach einem Tag an der frischen Luft zurückkommen, die Heizung vielleicht schon ein bisschen laufen lassen, etwas Leckeres kochen und anschließend den Tag in Ruhe ausklingen lassen.

Vielleicht mit einem guten Buch, mit Musik oder bei einem Glas Wein aus der Region.

Oder man sitzt einfach zusammen und erzählt.

Camping muss nicht immer spektakulär sein.

Manchmal ist Camping einfach dieses wunderbare Gefühl, gerade nirgendwo anders sein zu wollen.

Und natürlich: die Natur im Blick behalten 🐢

Gerade im Herbst zeigt uns die Natur noch einmal eindrucksvoll, wie schön sie sein kann.

Und deshalb sollten wir auch auf sie achten.

Was wir zum Picknick, zur Wanderung oder zum Spaziergang mitnehmen, kommt anschließend wieder mit zurück. Abfälle gehören in die dafür vorgesehenen Behälter und sollten, wo es möglich ist, richtig getrennt werden.

Eigentlich ganz einfach.

Denn niemand möchte beim nächsten Spaziergang zwischen bunten Herbstblättern Verpackungen, Dosen oder anderen Müll entdecken.

Die schönsten Erinnerungen dürfen wir gerne mitnehmen – unseren Müll natürlich auch. 

Noch lange kein Grund zum Einmotten

Also, liebe Campingfreunde: Nur weil der Sommer vorbei ist, muss der Camper noch lange nicht in den Winterschlaf.

Vielleicht ist gerade jetzt die richtige Zeit für ein schönes Wochenende.

Sucht euch einen Camping- oder Stellplatz aus, packt eine warme Jacke und feste Schuhe ein und schaut einfach, was der Herbst für euch bereithält.

Geht raus in die Natur. Entdeckt die Umgebung. Probiert etwas Neues. Und vor allem: Lasst euch Zeit.

Denn Camping im Herbst kann wunderschön sein.

Bunt, gemütlich und richtig lecker.

Genau deshalb gehören für mich Herbstcamping & Genuss einfach zusammen. 🍂🍇🚐🐢

Und wie sieht es bei euch aus?

Seid ihr im Herbst noch mit Wohnmobil, Wohnwagen oder Zelt unterwegs? Welche kulinarische Spezialität gehört für euch unbedingt zu einem schönen Herbstwochenende?

Vielleicht habt ihr ja auch einen echten Geheimtipp für CamperSchildi. 💚

 

Geschrieben von Holger #teamcamperschildi

www.camperschildi.info

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